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Im Ikea- Restaurant

Es ist Freitag, 6. Juni 2008, ungefähr 17 Uhr, als ich bei strahlendem Sonnenschein und 26 Grad das Ikea- Einrichtungshaus in Bielefeld/ Brackwede erreiche. Es ist wenig los, ein Parkplatz ist schnell gefunden. Nur ein paar Schritte sind es bis zur gläsernen Drehtür, die ich passiere und direkt neben dem ,,Smallland“, ein Spielparadies für die Kleinen, stehe. Nachdem man in dem wohltemperierten Gebäude einige Stufen gestiegen und sich durch ein Drehkreuz gequetscht hat, soll man zunächst eigentlich einen Rundgang durch die Ausstellungsfläche machen. Heute jedoch nehme ich die Abkürzung und stehe nach kurzer Zeit vor dem Ikea- Restaurant. Wie auch schon auf dem Parkplatz und dem Eingangsbereich ist kaum etwas los und deshalb sehr still. Das Restaurant ist ein weitläufiger, heller, rechteckiger Raum. Es ist zweckmäßig und schlicht eingerichtet. Ungefähr 100 bis 150 Tische von unterschiedlicher Größe und Form stehen dicht aneinander gedrängt in einer L- Form. Von kleinen Zweiertischen für den Single, bis zu großen, runden Familientischen, an denen locker acht Personen Platz finden, ist für jeden etwas dabei. Zwischen den Tischen wurde ein breiterer Gang gelassen. Es sind einfache Tische mit Metallfuß und heller Platte. Das typische Ikea- Design eben, also schlicht, zweckmäßig und (relativ) billig. Auch die Stühle wurden direkt aus dem Möbelhaus hier herein gebracht. Es sind einfache Holzstühle ohne Armlehnen, dafür aber mit kleinen Löchern in der Rückenlehne. Sie sind rot, schwarz oder weiß lackiert und bringen Farbe in den Raum. Zwar habe ich schon mal bequemer gesessen, aber für eine halbe Stunde reicht’s. Schließlich soll ich ja kaufen, nicht rumsitzen!! Die Highlights der Sitzgelegenheiten sind eindeutig kleine Holzbänke, die sich alternativ zu den Stühlen an den kleineren Tischen an der Wand befinden. Sie sind bequemer als die Stühle und sehen richtig hübsch aus. Über jedem Tisch hängt eine kleine, zylinderförmige, gelb- grüne Lampe, die aussieht, als hätte man sie falsch herum aufgehängt. Sie wurde an der breiten Seite aufgehängt und werden immer schmaler. Ansonsten ist alles schlicht weiß. Eine Wand wurde aus weißen Ziegelsteinen gemauert und schräg links vom Eingang bietet eine große Fensterfront den Blick auf den Parkplatz. Hier hängen einzelne weiße Vorhänge mit großen (Pril-) Blumen drauf, die zum Kauf animieren sollen. Auch einige Topfpflanzen, die in den Ecken auf dem Boden stehen, haben sich hierhin verirrt. Eine zentral stehende große, runde Spielecke und kostenlosen Babybrei, den man in einer Mikrowelle warm machen kann, machen das Restaurant kinderfreundlich. Und zwischendurch immer wieder: ,, Der/ Die kleine Pascal, Kevin, Julia möchte aus dem Smallland abgeholt werden. Bitte holen Sie … aus dem Smallland ab!“ Die anderen Besucher sitzen weit voneinander entfernt und sind meist jüngere Paare. Auch drei Jugendliche und drei ältere Herrschaften haben es sich bequem gemacht. Sie essen, bleiben noch kurz sitzen und trotten müde weiter. Da es Abend ist, essen die meisten von ihnen die traditionell schwedischen Köttbullar (kleine Hackfleischbällchen) mit Pommes oder, passend zur Jahreszeit, Spargel mit paniertem Fleisch. Auch ich esse Köttbullar, Blaubeerkuchen und sensationelle schwedische Mandeltorte. Anders als in deutschen Restaurants kauft man an der Kasse nur ein Glas oder einen Becher und kann sich anschließend soviel Kaffee/ Softdrink holen, wie man möchte. Die Köttbullar sind lecker, aber verhältnismäßig teuer. Kaffee und kalte Getränke sind sehr billig und gut. Auch Hotdogs, Softeis und andere Kleinigkeiten sind das wenige Geld wert. Fazit: Das Restaurant allein hat ,,Herrn Ikea“ nicht reich gemacht! Für den Gourmet sind die Hauptmahlzeiten ein Grauen, aber einige, wenige Speisen (z.B. Kuchen, Kaffeeo oder Eis) machen den Besuch lohnenswert. Als ich kurz darauf auf einem der Holzstühle sitze, erhalte ich noch einen kurzen Einblick in die schwedische Kultur und Lebensart. An der Wand links neben dem Eingang hängen Bilder von Stockholms Architektur oder der Bibliothek Stockholms.

Nach einer guten dreiviertel Stunde kann ich nicht mehr sitzen und verlasse Ikea.

   

 
13.7.08 13:55
 


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